| Ferdinand I., jüngerer Bruder von Karl V. und Sohn Philipps des Schönen und Johanna der Wahnsinnigen, wurde am 10.3. 1503 im spanischen Alcalá de Henares geboren. Von seinem Bruder 1517 in den Niederlanden zum ersten Dieners bestellt, lernte er hier das Ideengut ... 1521 trat Ferdinand die Herrschaft in den österreichischen Erblanden der Habsburger an und verheiratete sich mit Anna von Böhmen und Ungarn. Nach dem Tod deren Bruders wurde Ferdinand 1526 König von Böhmen und Ungarn. Jedoch wurde ihm die ungarische Erbfolge durch den ... ( Text dieses Absatzes um die Hälfte gekürzt ) ... |
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| 1529 standen die Türken vor Wien, in den Jahren 1531 und 1541 bedrohten sie erneut die Erblande. 1531 wurde Ferdinand, nachdem sein Bruder zum Kaiser gekrönt worden war, zum deutschen König gewählt. Seitdem saß er den meisten Reichstagen vor. Ferdinand I. ordnete sich stets seinem Bruder und dessen Poilitk unter, widersetzte sich aber, Karls Sohn Philipp II. als seinen Nachfolger im Reich zu ernennen. Selbst katholisch erzogen erkannte er, dass das Luthertum nicht mehr aus der Welt zu schaffen war, und suchte nach Ausgleich. Im Augsburger Religionsfrieden 1555 wahrte er den katholischen Besitzstand, erkannte aber das Luthertum rechtlich an. Nachdem 1556 Karl V. von der Kaiserwürde zurückgetreten war, wurde Ferdinand I. 1558 in Frankfurt zum Kaiser gekrönt. Die von ihm ersehnte Überwindung der Kirchenspaltung blieb Ferdinand I., der am 25.7. 1564 in Wien starb, versagt. |
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