Baum im Weg oder Brett vor'm Kopf ? |
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Straße soll an Bäumen nicht scheitern
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In diversen Schreiben hatten sich schon Amt Brieskow-Finkenheerd und Gemeindevertretung an den Landesbetrieb Straßenwesen gewandt und um einen grundhaften Ausbau gebeten. Die Planungen dazu waren schon 2005 eingeleitet worden. Im Bauprogramm stand das Vorhaben auch. Doch bisher scheiterte es am Geld. Selbst eine Unterschriftensammlung, die Amtsausschussvorsitzen- der und Gemeindevertreter Thoralf Schapke im Sommer vergangenen Jahres an das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung nach Potsdam schickte, zeitigte zunächst keinen Erfolg. Inzwischen ist Bewegung in die Geschichte gekommen. Die Planungen gehen in eine intensive Phase. Allerdings ist es dem Landesbetrieb Straßenwesen und der Gemeinde nicht gelungen, einen Eigentümer zum Verkauf einer Fläche an der L 372 zu bewegen, um die Trasse vernünftig und sicher führen zu können. Daraufhin wurde eine zweite Variante entwickelt, in der die Achse der Linienführung zwei Meter Richtung Osten verschoben wurde. Dort ergibt sich an der Kreuzung Müllroser Straße/Oderstraße aber die Notwendigkeit, vier ortsbildprägende Bäume zu fällen. Der Landesbetrieb Straßenwesen hat eine Baumbegutachtung in Auftrag gegeben. Das Ergebnis liegt vor: Die vier besonders betroffenen Bäume sind in die Schadstufen 2 bis 3 eingestuft worden. Schadstufe 2 bedeutet stark geschädigt, die 3 sehr stark geschädigt. Das Gutachten räumt den Bäumen noch eine "Lebenserwartung" von fünf bis zehn Jahren ein. Inzwischen fand eine Vor-Ort-Begehung mit der Unteren Naturschutzbehörde statt. Sie endete damit, dass diese Behörde der Fällung der vier Bäume erst einmal nicht zustimmen wird. Die Notwendigkeit der Fällung allein durch das nicht zu erlangende Baurecht auf der westlichen Seite reiche als Begründung nicht aus. Im Zweifelsfall müsse eine Abwägungsentscheidung der betroffenen Belange vorgenommen werden. Allerdings hat der Landesbetrieb Straßenwesen auch noch keine Fällgenehmigung beantragt. An vier Bäumen sollte die Ortsdurchfahrt nicht scheitern, sagte am MOZ-Telefon Thomas Driebusch, der die abwesende Amtsleiterin Hannelore Trippens vertritt. "Investitionsbehindernd wollen wir nicht sein. Es wird uns sicher ein Konsens gelingen", machte er Hoffnung. Schließlich sei solch eine Straße ortsprägend und der Wille der Gemeinde zum Ausbau vorhanden. Wie der amtierende Niederlassungsleiter des Landesbetriebes Straßenwesen Andreas Schade Brieskow-Finkenheerds Amtsdirektor Danny Busse versicherte, werde der Landesbetrieb alle Anstrengungen unternehmen, das Baurecht zu erlangen und die Maßnahme umzusetzen. Im Projektprogramm des Landes sei die Maßnahme mit einem beabsichtigten Baubeginn im nächsten Jahr enthalten. "An dieser Zielsetzung arbeiten alle am Projekt Beteiligten", versicherte der Niederlassungsleiter. Um die Anlieger der Frankfurter und Gubener Straße mit der Planung bekannt zu machen, wird es am kommenden Montag um 18 Uhr in der Turnhalle der Grundschule Ziltendorf eine Informationsveranstaltung des Landesbetriebes geben. Dort kann jeder seine Fragen stellen. Quelle (Text): www.moz.de - Märkische Oderzeitung 11. April 2008 |
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Wäre das Thema für die Anwohner nicht so traurig, so wäre es fast schon wieder zum Lachen! Kommentar: _webmaster |
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