"Das Sorgenkind" - Ortsdurchfahrt Ziltendorf |
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Straße ist eine Schande fürs DorfVon Barbara Arandt Die Planungen für den grundhaften Ausbau der Ortsdurchfahrt Ziltendorf muss der Landesbetrieb Straßenwesen schnellstens vorantreiben. Der Bau soll in zwei Abschnitten erfolgen. So verlangen es die Gemeindevertreter. Mit diesen Forderungen wollen sie sich in einem Brief an den Landesbetrieb wenden, beschlossen sie einstimmig. Wer von Wiesenau kommend Richtung Vogelsang und umgekehrt fährt, kann das durch Ziltendorf seit Jahren nur mit 30 km/h. Denn die Gubener und die Frankfurter Straße (L 372) sind inzwischen in einem Zustand, der eine größere Geschwindigkeit schon dem Auto zuliebe nicht mehr zulässt. Fußgänger haben eben solche Probleme. Sie haben einen schlechten oder keinen Bürgersteig. "Unsere Hauptstraße ist eine Schande fürs ganze Dorf. Noch schlimmer dran sind die Bürgersteige. Vor kurzem stürzte eine Rentnerin und brach sich dabei den Arm. Wie lange soll dieser Zustand noch dauern?", fragte eine Frau, die ihren Namen nicht nennen wollte. |
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| Die Gemeindevertreter wissen um die Probleme. Fast bei jeder Gemeindevertretersitzung fragt ein Bürger in der Einwohnerfragestunde, wie der Stand der Dinge ist. Im Sommer hat Amtsausschussvorsitzender Thoralf Schapke, gleichzeitig Gemeindevertreter in Ziltendorf, einen Brief an das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung mit über 100 Unterschriften von betroffenen Bürgern nach Potsdam geschickt. Die Antwort kam, konnte jedoch nicht zufrieden stellen. Letztendlich wurde an den Landesbetrieb Straßenwesen in Frankfurt verwiesen. Dorthin hatten sich Schapke und das Amt Brieskow-Finkenheerd jedoch ebenfalls gewandt. Schon deshalb, weil seit der Sanierung der Schlammhalde Vogelsang außerdem zirka 150 bis 200 Lkw (40-Tonner) täglich bis Ende November die L 372 als Zufahrt nutzten. Im Landesbetrieb Straßenwesen ist der Zustand der Ortsdurchfahrt bekannt. Wie Niederlassungsleiterin Kerstin Finis-Keck das Amt Brieskow-Finkenheerd informierte, hat die Straßenmeisterei eine aktuelle Dokumentation erstellt. Im Ergebnis wurde festgelegt, dass an einigen Schadstellen kurzfristig Reparaturmaßnahmen durchgeführt werden.
"Leider ist der Zustand der Straße so schlecht, dass jegliche zusätzliche Belastung zu weiteren Problemen führt", schrieb Finis-Keck. Der Landesbetrieb werde den Zustand in regelmäßigen Abständen erneut überprüfen und entscheiden, ob punktuell Handlungsbedarf bzw. -möglichkeiten bestünden. "Aufgrund der vorhandenen Pflasterbauweise und dem unzureichenden Entwässerungssystem sind Reparaturarbeiten jedoch nur begrenzt möglich und sinnvoll. Aus diesem Grund ist der grundhafte Ausbau der Ortsdurchfahrt im Bauprogramm des Landesbetriebes enthalten. Der Realisierungsbeginn der Baumaßnahme kann jedoch noch nicht benannt werden", führte die Niederlassungsleiterin aus. Für Thoralf Schapke ist das einfach nur ein Hinauszögern. Schon 2005 sei mit der Planung begonnen worden. Abstimmungen mit der Kommune fanden statt. "Die Gemeinde hatte schon anteilig Planungskosten übernommen, weil Beleuchtung und Gehwege in ihrer Verantwortung liegen", erinnerte sich Schapke. Deshalb beschlossen die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung einhellig, noch einmal an den Landesbetrieb zu schreiben. In diesem Brief fordern sie ihn auf, die Planungen für die Ortsdurchfahrt L 372 fertig zu stellen und diese dann zügig umzusetzen. Im Bereich der Einbindung Müllroser Straße sollte zudem eine östliche Achsverschiebung vorgenommen werden, so dass ein Flächenerwerb über ein Planfeststellungsverfahren nicht mehr notwendig sei. Alternativ sollte geprüft werden, ob der grundhafte Ausbau der Straße in zwei Abschnitten möglich sei. Beginn sollte in der Gubener Straße sein, da die Schäden dort zwischenzeitlich sehr groß geworden seien und zudem von Höhe Grundschule bis Ortsausgang Richtung Vogelsang noch immer keine Abwasserentwässerung liege. Im ersten Quartal 2008 soll dazu eine Bürgerversammlung durchgeführt werden, um das Projekt vorzustellen. Quelle (Text): www.moz.de - Märkische Oderzeitung 11. Dezember 2007 |
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Waren einige Anwohner bisher noch fest im Glauben es würde 2008 mit den Bauarbeiten zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Frankfurter / Gubener Str. begonnen, so denken einige schon über eine Straßenblockade zur Durchsetzung ihrer Forderungen nach. Kommentar: _webmaster |
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