Feier zum 10 jährigen Bestehen der KiTa 2007
   
Jubiläum der Mühlenknirpse

Kinder, Eltern, Großeltern und Erzieher der Kita "Ziltendorfer Mühlenknirpse" feierten Sonnabend das 10-jährige Bestehen der Kita. Ein Programm, Bastelstraße, Karussell und eine riesige Bonbon-Kanone warteten auf die Gäste.

Aus der einstigen Kinderkrippe - erbaut in den 1960er-Jahren - wurde 1997 nach Um- und Ausbau die Kindertagesstätte "Ziltendorfer Mühlenknirpse". 55 Kinder von null bis sechs Jahren aus Ziltendorf, Vogelsang, Pohlitz, Eisenhüttenstadt und Thälmann-Siedlung besuchen sie heute. Betreut werden sie von neun Erzieherinnen.

"Viele Eltern trugen dazu bei, dass Leben in die Kita kommt", sagte Bürgermeister Reiner Vierling während seiner Gratulationsrede. Er versprach, dass die Gemeinde die Kita auch weiter tatkräftig finanziell unterstütze. "Wir hoffen, dass noch viele Knirpse dieses Haus durchlaufen", so Vierling. Bisher sei bereits viel Kinderlachen durch das Haus gezogen, es würde mehr und mehr. "Alle freuen sich über jeden Sonnenschein, der in unserem Haus die ersten Schritte geht", so Kita-Leiterin Uta Schwiegk.

Foto: _webmaster

Während sie die Glückwünsche entgegennahm, liefen die Kinder aufgeregt hin und her. Ihr großer Augenblick kam wenige Minuten später. Mutig begrüßte Marleen Thomke (5) aus Ziltendorf die Gratulantenschar. Kleine Tänzerinnen begeisterten mit lustigen Tänzen, kleine und wenig größere Sänger bekamen für ihre Lieder viel Applaus. Einige der Sängerinnen schienen angesichts der vielen Gäste unsicher geworden zu sein und schauten nur aufgeregt in die Menge, statt mitzusingen. Eltern und Großeltern war das egal, sie strahlten trotzdem.

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Auf der Eisenbahn juchzten die Kinder, Johann brachte immer wieder die Glocke der Lokomotive zum Klingen. Schausteller Thomas Müller hatte neben der Eisenbahn noch eine besondere Attraktion im Gepäck: Mit lautem Knall schoss er jede Menge Süßigkeiten aus der großen Kanone. Die kleinen Hände der Kinder konnten gar nicht so viele Bonbons fassen, wie sie fanden. Luisa (5) bastelte ein herbstliches Gesteck unter Anleitung von Waltraud Nomann, die mit dem Bastelengel nach Ziltendorf gekommen war. "Die Individualität in der Einrichtung, dass die Kinder auch gefordert werden, macht sie besonders", erklärte Dana Weidner aus Ziltendorf. Tochter Maresa (5) fühle sich hier sehr wohl. Rutsche, Hüpfburg und Kletterhäuser waren belagert von kleinen Mühlenknirpsen.
Das Besondere an der Kita sei die enge Zusammenarbeit mit dem Schulhort. "Das macht den Einstieg in den Schulalltag leichter", versicherte Uta Schwiegk. In einer Krabbelgruppe werden "Neuankömmlinge" auf Erzieher und Kita-Räume vorbereitet. Uta Schwiegk dankt den vielen Helfern und Sponsoren: "Ohne sie wäre unsere Feier nicht möglich gewesen."

Quelle (Text) : www.moz.de - Märkische Oderzeitung 24.09.2007

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