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In wenigen Tagen ist es wieder mal soweit...HALLOWEEN ! Wo "Onkel Sam" in Vietnam, Afghanistan, Irak, etc. noch Flugzeuge und Panzer brauchte, schafft er es hier mit McDonalds & Co. und selbstverständlich mit seinen importierten Bräuchen! Wie singt doch Rammstein so schön? - "we all living in Amerika..." ...und so werden auch am 31.Oktober, im vierten Jahr der Entdeckung dieses Festes in unserem Ort, wieder viele Kinder und Jugendliche durch die Straßen ziehen und mit den Worten "Süßes oder Saures" die Einwohner zu abendlicher Stunde "beglücken". Na gut, letztendlich freut sich doch auch der Zahnarzt über die Süßigkeiten und die "deutsche Ananas" -der Kürbis gelangt so auch wieder zu einer Renaissance in der Küche. |
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Dieses "neuentdeckte" Fest löst den "guten, alten" deutschen Brauch des ANDREASTAG ab, welcher alljährlich am 30.November begangen wurde.
An jenem Tag (Abend) trieben Jugendliche ihren Unfug und zogen durch den Ort, hoben Türen oder Tore aus und beschmierten Türklinken mit Zahnpasta (und der Dorf-ABV fuhr Sonderschichten Liegt es nun an der besseren Qualität der heute in den Baumärkten erhältlichen Portale oder... ,jedenfalls wurde dieser Brauch nach und nach verdrängt. |
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Wer kennt eigentlich die Geschichte dieser "Feier"-tage? - Hier mehr dazu :HALLOWEEN (31.Oktober) - die GeschichteDer ganze Brauch, heißt der Kürbis nun Kürbis oder "Pumpkin" wie in Amerika, geht auf uralte Zeiten zurück. Bereits lange vor Christi Geburt feierten die Kelten das Fest "Samhain", welches gleichzeitig ihr Neujahrstag war. Die Christen ersetzten das Fest durch Allerheiligen & Allerseelen, aber die alten keltischen Bräuche lebten weiter, vor allem bei den Iren, Schotten, Walisern. Da viele von ihnen auswanderten, wurde der nächtliche Spuk am Vorabend von Allerheiligen ("Hallow-Even", daraus wurde "Hallow e´en") vor allem in den protestantisch dominierten Gegenden Amerikas, wo sich niemand gegen den Geister- und Hexenmumpitz stellte, zum beliebten Volksbrauch. Zu dem war dies der Beginn der dunklen Jahreszeit und somit der Geister! Man hoffte, dass an diesem heiligen Tag die Geister noch schliefen, es dafür aber am Vortag es heftig treiben würden, indem sie in ihre ehemaligen Häuser zurück kehren. Das sollte durch die Vermummung und durch die Kürbisfratzen verhindert werden. Sein Name stammt allerdings aus Amerika, wo es auch schon lange gefeiert wird. " Trick or treat " (Rat oder Gabe)!Mit diesem Spruch gehen in Amerika Kinder als kleine Geister verkleidet mit einem grimmig aussehenden Kürbis, welcher hohl und von 1 Kerze erleuchtet ist, von Haus zu Haus. Sie erhalten von den Bewohnern meist kleine Süßigkeiten dafür. Geizhälse hingegen sind vor Bosheitsakten jedoch dann nicht sicher... Auch bei uns gab es seit jeher den Brauch Kürbisse auszuhöhlen um ihn mit einer Kerze innen zu beleuchten. Kinder vermummten sich mit Leintüchern und zogen als Geister von Haus zu Haus. Kaufhausregale, auch bei uns, sind für "Halloween-Partys" bestückt mit schwarzen Lippenstift und Nagellack, Plastikspinnen an Stelle von Konfetti, Vampirzähnen, Hexenhüten, Totenköpfe, Schlapphüten, Grauhaarperücken, Batterielichterkürbissen usw.; Kürbis wurde lange Zeit nur als Schweinefutter angebaut. Er erlebte eine kulinarische Aufwertung als Kürbiskernöl, Marmelade und für div. Gerichte von Suppe über Beilage bis hin zum Hauptgericht. ANDREASTAG (30.November) - die GeschichteAb dem 6. Jht. ist sein Name, Apostel Andreas, zum Adventbeginn im Kalender vermerkt. Brauchtum, Aberglaube...Junge Mädchen können in dieser Nacht erfahren, wer ihr Zukünftiger sein wird. Um ihn im Traum zu sehen, legen sie 1 angebissenen Apfel unters Kopfkissen. Dann müssen sie mit dem linken Fuß zuerst rückwärts ins Bett steigen und dabei den Spruch sagen: ' Heiliger Andreas, ich bitt' dich, Bettstatt, ich tritt' dich, lass mir erscheinen den Herzallerliebsten mein!' |
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> Halloween (Kürbis) -Rezepte finden Sie hier <