Sanierung der Bahnhofstraße 2006 - 2007 |
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Marode Straße ist bald passé |
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Von Barbara Arandt Am 2. Oktober beginnt der grundhafte Ausbau der Bahnhofstraße in Ziltendorf. Die Gemeindevertretung hat den Zuschlag für die Arbeiten der Firma Oevermann aus Eisenhüttenstadt erteilt. Kosten werden die 930 Meter 440 000 Euro. Die Gemeinde hat dafür BSI-Mittel beantragt und 120 000 Euro bewilligt bekommen. Wer die Bahnhofstraße in Ziltendorf Richtung Bahnhof befährt, braucht für sein Auto eine gute Federung. Auf dieser Straßenseite reiht sich Schlagloch an Schlagloch. Die andere Seite dagegen sieht ordentlich aus. "Das liegt daran, dass dort Mitte der 90er Jahre eine Schmutzwasserkanalisation eingebaut wurde. In dem Zug wurde dieser Teil bereits grundhaft ausgebaut", sagt der Bauamtsleiter im Amt Brieskow-Finkenheerd, Klaus-Dieter Köhler. Gegen den Ausbau der anderen Straßenseite hätten sich die Bürger damals ausgesprochen, weil er noch in Ordnung gewesen sei. "Dabei lagen die Pläne schon in der Schublade", so Köhler. Inzwischen sei dieser Abschnitt aber so marode, dass er nicht mehr reparabel sei. |
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Also beauftragte die Gemeindevertretung die Planung des grundhaften Ausbaus und stimmte ihn mit den Anliegern ab. Sie wissen schon jetzt, welche Belastungen auf sie zukommen mit den Anliegerbeiträgen. Aber ausgebaut wird nicht nur die rechte, marode Seite, sondern die gesamte Straße. Das läge daran, dass mit dem halbseitigen Ausbau die Höhe der Straße nicht mehr stimmen würde, meint Köhler. Deshalb werde die Deckschicht auf der linken Seite abgefräst und auch dort eine neue Deckschicht aufgebracht. Die neue Bahnhofstraße wird bis zur Kita eine Breite von 5,50 Metern haben. Danach verjüngt sie sich auf 4,75 Meter. Der Belag wird Asphalt sein. Dazu kommen ein neuer Gehweg und eine Straßenbeleuchtung. Rund 440 000 Euro werden in das 930 Meter lange Vorhaben investiert. Dass die Straße gemacht werden muss, wissen auch die Anwohner. "Der Ausbau ist richtig. Aber die Berechnung der Anliegerbeiträge ist schon komisch. Mein Haus ist einstöckig. Ich soll aber für ein zweistöckiges Haus bezahlen, weil ich ja das Dach ausbauen könnte. So ist die deutsche Bauordnung", sagt Werner Krüger. "Es ist Zeit für den Bau", sagt auch Krügers Nachbarin, die ihren Namen nicht nennen möchte. Sie meint, dass die Steine fliegen, wenn Autos vorbeifahren. Radfahrer müssten auf die andere Straßenseite ausweichen, wenn sie sicher sein wollen. In diesem Jahr soll, so Köhler, der Schwerpunkt auf der Verrohrung für die Regenwasserentsorgung der Straße liegen. "Wir müssen die Bahnhofstraße vor dem Winter so herstellen, dass sie auch ohne Decke befahrbar ist, denn die Umleitungsmöglichkeiten sind begrenzt. Ich hoffe, dass die Frostperiode nicht so früh einsetzt wie im vergangenen Jahr und bis in den Dezember hinein gebaut werden kann", meint Köhler. Fertigstellungstermin sei Mitte 2007.
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Einige der in diesem Artikel genannten Zahlen und Fakten sollten die Anwohner der Bahnhofstraße etwas stutzig machen, da diese doch von den gemachten Ausführungen in der letzten Bürgerversammlung zur Vorstellung des Projektes abweichen. Kommentar : _Webmaster |
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Quelle (Text&Foto) : www.moz.de - Märkische Oderzeitung 20.09.2006